7. Oktober 2015

Online-Marketing

Wer kein großes Marketingbudget hat, muss andere Wege finden um potentielle Kunden zu erreichen. Blogs, Content-Marketing, Story-Telling, Social-Networking, SEO und Newsletter z.B., um nur einige zu nennen. Ich persönlich mag eigentlich keine Werbung. Meistens finde ich Werbung störend oder nervig. An meiner Tür und meinem Postkasten prangt ein „Bitte keine Werbung!“ Aufkleber. Die meisten Kaufentscheidungen beginnen heutzutage im Internet. Viele werden dort gleich auch abgeschlossen. Schlussfolgerung: Klassische Werbung ist unnötig. Stimmt. Nicht immer, aber immer öfter.

Kein Mensch mag Unterbrecher-Werbung, niemand will ungefragt Pop-Ups sehen, auch Sponsored-Links sind viel zu auffällig unauffällig. KonsumentInnen sind ja keine Dummköpfe. Werbung sollte etwas zurückhaltender sein! Information ja, bitte gerne und zwar genau dann, wenn sie gebraucht wird. Das ist – meiner Auffassung nach – die Aufgabe guter Werbung. Weg von der Belästigung, hin zum Bedarf. Inbound-Marketing statt Outbound-Aktivitäten. An dieser Stelle kommt Online-Marketing ins Spiel.

„Die Frage ist nicht ob, sondern nur wie – und auch wie viel …!“

Ich mag Werbung, die erwünscht ist, weil sie erwartet wird. Ich empfehle immer wieder gerne Newsletter, da E-Mail-Marketing (trotz der immensen Flut) nach wie vor beliebt ist und vor allem: funktioniert. Natürlich nur, wenn die Wünsche der AbonenntInnen berücksichtigt und alle gesetzlich vorgeschriebenen Rahmenbedingungen eingehalten werden. Ich breche gerne auch (nach wie vor) eine Lanze für Social-Media. Allerdings rate ich auch da zu Klassikern wie facebook, YouTube (ggf. Instagram, u.U. Pinterest, ev. Twitter, …) mit entsprechender Reichweite, je nach Zielsetzung.

Das Einzige was bei der Plattform-Auswahl zählt ist: „Ist die zu erreichende Zielgruppe dort?“ und: „Erreiche ich ausreichend Leute damit?“ Zentrales Element im Online-Marketing ist und bleibt die eigene Website, inkl. SEO (Search Enging Optimization), denn dorthin oder ggf. zu entsprechend gestalteten Landing-Pages, soll zusätzlicher Traffic gelenkt werden.

„Ziele sind SMART – spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminisiert.“

Im Sinne der einheitlichen Unternehmens-Kommunikation müssen alle werblichen Maßnahmen unbedingt absolut glaubwürdig, authentisch und stimmig zu den Werten des Unternehmens passen, sonst zerstören sie mehr, als sie bringen. Ohne geeignete Zielsetzung sollte man lieber weniger (bis gar nichts) tun, als zu viel. Jedes Kommunikations-Medium, jeder Werbe-Kanal hat seine abolute Berechtigung und Bedeutung. Die alles entscheidenden Fragen sind: „Was bringt wie viel?“ und: „Ist es die Investition wert?“